Joh. 12:24, Das Weizenkorn Gottes

Perspektivenwechsel; Joh. 12:24

Die Erde oder der Boden, auf welches das Weizenkorn gefallen ist, sind Orte an denen sich Christen aufhalten. Viele gehen in Gemeinden, hören sich das Wort Gottes an, doch sie bleiben unverändert.

Dann ist dieser Ort kein guter für das Sterben und dann Wachsen des Korns.

Eine Gemeinde, in der der Geist Gottes lebendig ist, wird Dich zur Veränderung bringen. Sehr bald wirst Du den Fußstapfen Jesu nachfolgen und in deine Berufung eingehen, denn dies ist unser Erdenziel.

Jesus sagt in Jhn. 14:12 „… Ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun …“ Es ist eindeutig, dass wahre Christen Seine Werke tun werden. Wenn wir uns wieder den Vers mit unserem Weizenkorn anschauen, sehen wir, dass das „Korn“ etwas tun muss, um die richtige Frucht zu bringen.

Wunder uns Zeichen müssen unsere Begleiter sein, falls das nicht so ist, dann sind wir noch nicht komplette Christen. Denn wir legen unseren alten Menschen ab, und ziehen einen neuen Menschen an. Dieser neue Mensch, strahlt wie Jesus, es ist der/die „Mini“ von Jesus.

Wir (jeder von uns; für sich selbst) müssen etwas verändern!

In Lk. 16:16 lesen wir „… und Gewalttuende reißen es an sich.“, dass das Reich Gottes mit Gewalt erobert werden muss. Doch wer übt diese Gewalt an wem aus?

Wenn wir uns das Weizenkorn anschauen, sehen wir, dass es gestorben ist. Es wurde von einer Gewalt erstickt und ging in eine andere Form des Lebens hinüber. Diese Form ist viel besser für das Korn gewesen, da es sich entfaltet hat und ein anderes, besseres Leben ging aus ihm hervor.

Das Weizenkorn muss sterben!

Wie können wir für uns selbst sterben, um in allem Jesus ähnlicher zu werden.

Wir müssen drei Bereiche unseres Lebens durchkämmen:

  1. Unseren Körper
  2. Unsere Zeit
  3. Unser Geld

Unser Körper ist oft krank, schwach, dick, oder zu dünn … mal isst er zu viel, mal zu wenig … wie es auch sei, wir haben viel Kummer mit ihm. Viele Male sind diese Zustände auf die schlechte Ernährung zurückzuführen. In Mt. 4:4 steht, dass der Mensch nicht allein vom Brot lebt, „sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“

Die richtige Ernährungsweise ist für viele Christen nicht so wichtig, obwohl viele angeben Christen zu sein. Unser Gott erschuf unseren Körper und er weiß ganz genau, was dieser braucht. Und das ist nicht nur Nahrung, sondern auch das Wort Gottes. Weil die Seele den Körper steuert, muss diese auch die Kraft dazu haben. Wenn wir mit einem Auto fahren wollen, brauchen wir dazu die Treibkraft - so ist es auch mit unserer Seele, sie braucht Kraft, um in die richtige Richtung fahren zu können.

Die Seele wird durch das Wort Gottes ernährt, ohne diese Nahrung ist sie kraftlos und der Körper übernimmt die Oberhand. Dies führt dann zu vielen Beschwerden. Unser Körper ist aus vielen unreinen Partikeln zusammengesetzt, diese werden durch das Jesus-ähnliche-Leben REIN und können dann auch mit der Seele zusammen am Ende der Tage auferstehen. Genau aus diesem Grund ist auch Jesus auferstanden, die ganze Fülle Gottes beschloss in Ihm zu wohnen. (Kol. 2:9)

Wir nähmen unsere tägliche Nahrung meistens dreimal zu uns. Zwischendurch haben wir immer etwas zum Naschen. Genau so oft sollten wir auch das Wort Gottes zu uns nehmen und zwischendurch auch immer etwas zum Naschen haben, z.B. unseren Lieblingsvers.

Unsere Seele muss die Oberhand haben, dies bedeutet, Sie muss auch mehr als unser Körper zur Nahrung bekommen. Oder wir essen weniger und fasten für einige Stunden während des Tages.

Wie können wir das Wort Gottes in uns aufnehmen, essen? Indem wir über bestimmte Bibelverse meditieren oder diese im Glauben als unsere Mahlzeit einnehmen. Nach einiger Zeit des Verzerrens der geistigen Nahrung wird unsere Seele die Oberhand gewinnen und unseren Körper mit dem Geist Gottes in den gesunden Zustand bringen.

  1. Unsere Zeit

„Suchet mich so werdet ihr leben“ Amos 5:4

Wenn wir etwas finden wollen, oder erreichen wollen, dann opfern wir für diese Sache sehr viel Zeit. Hier sagt Jesus ganz genau; wir sollen Ihm suchen, um leben zu erhalten. Nicht irgendeine Sache, sondern Ihn. Wir können Ihn am besten durch ein tiefes inniges Gebet finden, oder auch durch das verrichten der Liebewerke. Wenn wir in unserem Leben nicht die Chance sehen, Liebewerke verrichten zu können, sollen wir auf die Knie gehen und beten, dann werden wir schon Ideen bekommen.

Wir sollen uns selbst hier bezwingen, indem wir uns entscheiden mehr Zeit für Jesus aufzuopfern.

  1. In Lk. 6:38 lesen wir „Gebt, so wird euch gegeben.“

Wir sollen unser Geld für das Aufbauen des Reich Gottes geben. Gott will Kinder, die frei sind von jeder Materie. Mann muss nicht reich sein, um gefesselt vom Geld zu sein. Es können auch arme gefesselt sein, und zwar viel stärker. Denn sie denken, Gott wird nicht für sie sorgen, wenn sie auch das kleine Bisschen geben, was sie haben.

Durch die Hingabe unseres Geldes machen wir uns frei davon. Wir sollen in allem Gott ähnlich sein; Gott ist in Jesus in all seiner Fülle und Jesus hat alles, was er hatte, hingegeben. So sollen auch wir alles geben, um frei zu sein, um für uns zu sterben.

Unterstütze nicht irgendjemanden mit deinem hart erarbeiteten Geld, sondern investiere in das Reich-Gottes. Finde Gemeinden, in welchen der Geist Gottes lebendig ist und so auch nach außen wirkt. Es ist sehr wichtig, wen Du unterstützt.

Gott wird sich um alles andere in deinem Leben kümmern.

Wenn wir an uns arbeiten, so werden wir verändert und Gott mit seinem Geist auch in uns mehr Platz einnehmen und wir werden Jesus ähnlicher. Und dann werden auch wir Werke verrichten, die Jesus verrichtet und größer als diese.

 

Wir sollen ein Weizenkorn sein, welches neues Leben bringt!

 

Wie kann ich prüfen, ob etwas vom himmlischen Vater kommt? Meine ersten Schritte zur inneren Verbundenheit mit dem himmlischen Vater

Eine ganz einfache Übung wird Dir helfen, um Aufschluss darüber zu bekommen, ob dies oder jenes von Gott ist. 

Der erste und wichtigste Schritt ist sich mit Jesus (Joh 14,9 "Wer mich sieht, sieht den Vater.") zu verbinden. Dies soll auf eine natürliche und unkomplizierte Art und Weise passieren. Später soll uns möglich sein, sich überall (an jedem Ort) mit dem himmlischen Vater durch Jesus zu verbinden.

Meine erste Erfahrung

Falls es für Dich das erste Mal ist und Du keine Erfahrungen damit gemacht hast, solltest Du Dich erstmals gemütlich hinsetzten bzw. es Dir möglichst bequem machen.

Danach schließt Du die Augen und schaltest einen nach dem anderen Rezeptor ab, hierbei kannst Du Dir folgende Sätze innerlich sagen: "Meine Seele; beruhige dich in Jesus, meine Augen; entspannt euch in Jesus, meine Beine; ruht euch aus in Jesus, meine Arme:; die Last soll jetzt von euch abfallen in Jesus, mein Herz; beruhige dich in Jesus, meine Luge; entspanne dich in Jesus, mein Hals; entspann dich in Jesus, mein Bauch; hör jetzt auf Jesus" usw. (Du kannst, was immer auf deinem Herzen ist, sagen, das Ziel ist es, in den Frieden zu kommen, damit Du das Wort/die Erkenntnis bekommst.) 

Stellung einnehmen

Nachdem Du Dich innerlich beruhigt hast, stellst Du Dir vor Jesus stünde gerade in diesem Augenblick vor Dir. Stell Dir Sein Gesicht vor, seine Berührungen, seine Augen, die Dich sanft ansehen und Dir sagen "alles wird gut". Diese Übung solltest Du mehrmals in der Woche machen, je öfter desto besser. Mit der Zeit wirst Du merken, dass Du viel schneller in Seine Gegenwart kommst, dass Du Dich viel schneller öffnest, dass Dein Herz viel aufnahmefähiger ist. 

Anliegen formulieren

Nach der ersten Übung kannst Du schon sagen: "Jesus ich habe eine Frage für Dich?" "Jesus ich brauche unbedingt Deinen Rat.", "Jesus ich weiß nicht, wie weiter." Du formulierst Dein Anliegen, so wie es ist, Du musst nichts beschönigen, Du musst Dich nicht verstellen, denn Jesus kennt schon Dein Herz (Jer 1:5) Je offener und ehrlicher Du Dein Anliegen Ihm gibst, desto intimer wird die Bindung mit Ihm und Deine Antwort klarer in Deinem Herzen ertönen. 

Was nun?

Du hast alle wichtigen Schritte eingeleitet und Du wartest voller Erwartung auf Deine Antwort. Hierbei ist es wichtig, dass man sicher und voller Vertrauen weiß, dass kein Anliegen unerhört bleibt (Mt. 7:7-8) Also Du kannst Dir jetzt sicher sein, dass Du die volle Aufmerksamkeit hast. Du kannst sicher sein, dass ER Dich jetzt hört und zu Dir sprechen wird. 

Hierbei haben viele Ängste und denken dies oder jenes ist vom Teufel, aber die Bibel gibt uns eine klare und konkrete Anweisungen diesbezüglich, siehe Joh. 14:13-14. Hier steht, was immer ihr in Jesus bittet, wird euch gegeben. Diesen Vers sollst Du wortwörtlich verstehen, und den für Dich in Besitz nehmen, indem Du sagst, "was immer ich in Jesus Namen bitte, wird mir gegeben". 

Wenn wir diesen Vers auf unsere Sache anwenden, dann können wir davon ausgehen, dass unser himmlischer Vater zu uns sprechen wird. Wir können die Sicherheit haben und Ihm voll und ganz vertrauen. 

Nachdem wir Ihm unser Anliegen, wie ein Kind mit voller Zuversicht überreicht haben, verbleiben wir noch eine Zeit in seiner Gegenwart und verbinden uns... verbinden uns ... hiermit meine ich, dass Du Seine Gegenwart genießt, und Dich Seine Liebe füllt und füllt ...

Schon während dieser Zeit bekommt man meistens eine Antwort im Herzen, manchmal ist es ein hörbares Wort, manchmal ist es ein leises Lenken des Herzens (dies ist immer mit einem inneren Frieden verbunden, denn jede Botschaft, die von Gott kommt, erfüllt einen mit Leichtigkeit und Frieden). Sobald Du in Deinem Herz einen Vorschlag/ eine Antwort bekommen hast, fühlst Du dich, wenn Du darüber nachdenkst, innerlich erleichtert, die schwere Last ist einfach weg. 

Schreibe nur ...

Eine andere Art, die richtige Antwort zu erhalten ist direkt nach der inneren Verbundenheit anzufangen, auf ein Blattpapier zu schreiben. Hierbei nicht darüber nachdenken, was man schreibt, einfach schreiben, ohne aufzuhören. Dies ist eine schöne Übung, die ich manchmal anwende und die mir vieles offenbart hat, dessen ich gar nicht bewusst war, und diese (Übung) brachte mir einen großen Segen. 

Wenn Du diese Schritte öfters anwendest, wirst Du feststellen, dass Du viel schneller in seine Gegenwart kommst und dass Du sehr schnell Wahrheit von Lüge unterscheiden kannst. Diese Übungen bringen Dich auf ein höheres Level, Deine Beziehung mit dem himmlischen Vater wird hierdurch viel intensiver und lebendiger. Zudem bekommst Du viele Male vom himmlischen Vater offenbart, was als Nächstes Du tun solltest. Unser himmlischer Vater möchte in jeder Sekunde mit uns sein und unsere Anliegen hören, selbst wenn es darum geht, welches Kleid zu kaufen. 

Ich bin überzeugt, dass das hier Dein Leben verändern kann. Wende es an und teile mit uns Deine Erfahrungen. Schreibe ein Zeugnis darüber, wie sich Jesus in Deinem Leben offenbart hat und lebendig wurde Lk. 20:27-38.

 

 

 

3 Joh. 1:4

"Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln."

 

Du suchst nach der Wahrheit und willst das Wort Gottes in seiner ganzen Fülle verstehen und danach leben. Wenn das so ist, lade ich dich ein das Wort aus einer anderen, verständlicheren Perspektive dir anzuschauen und selbstständig zu beurteilen, ob das in deinem Herzen bejaht wird. 

Unser himmlischer Vater stellt für dich durch Ihm treue Kinder eine wundervolle Sammlung seiner Offenbarungen zusammen. 

Diese Worte geben dir konkrete Anweisungen, was es bedeutet in Liebe zu wandeln, was es bedeutet, ein Gerechter Gottes zu sein und was es bedeutet, Autorität in seinem Namen zu haben.

Scheue dich nicht, diese Worte in deinem Herzen zu prüfen und zu kosten, um eine in Gottes Augen richtigen Entscheidung zu treffen! 

 

 

 

 

 

Der himmlische Vater offenbart sich WEITERHIN durch seine Ihm treu gebliebenen Lichtwesen. 

 Johannes 14:26, 16:13, 16:25 

  1. „der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Joh. 14:26)
  2. „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er auch verkünden.“ (Joh. 16:13)
  3. „… es kommt aber die Stunde, da ich nicht mehr in Gleichnissen zu euch reden, sondern euch offen vom Vater Kunde geben werde.“ (Joh. 16:25)